Thüringen gegen den Schlaganfall

Jede Sekunde zählt!

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Schlaganfallsymposium 2017

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Schlaganfall – Was ist das eigentlich?

Der Schlaganfall ist Folge einer plötzlichen Durchblutungsstörung von Teilen des Gehirns.

Ursachen

  • Ein zum Hirn führendes Blutgefäß ist verstopft; es kommt zu einer Mangeldurchblutung (85 % der Fälle).
  • Durch den Riss eines Blutgefäßes kommt es zu einer Blutung (15 % der Fälle).

Wie kann es dazu kommen?

Verengungen durch Ablagerungen in den Blutgefäßen behindern den Blutfluss. Es können Blutgerinnsel entstehen und sich ablagern und so das Gefäß verstopfen. Geschieht dies im Gehirn, spricht man von einem Hirninfarkt. Auf diese Weise entstehen 85 % aller Schlaganfälle. Ausmaß und Schweregrad des Schlaganfalls hängen im Wesentlichen davon ab, welches Hirngefäß verschlossen ist. Die Ablagerungen in den Blutgefäßen werden unter anderem gefördert durch Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Störungen der Blutfette und Rauchen. Die Durchblutungsstörung kann auf verschiedenen Wegen zustande kommen.

Thrombose
Dabei verschließt ein Blutpfropf ein zum Hirn führendes Blutgefäß (Thrombus). Solche Gefäßverschlüsse entstehen in kranken Gefäßen, d.h. durch Kalk- und Fettablagerungen geschädigten Adern.

Embolie
Zum Gehirn geschwemmte Gerinnsel, die sich im Herzen oder der Halsschlagader gebildet haben, verschließen ein Gehirngefäß.

85 % aller Schlaganfälle entstehen aufgrund verstopfter Blutbahn. Die restlichen 15 % sind Schlaganfälle aufgrund von Blutungen (sogenannte Hirnblutung). Ursache hierfür ist meistens ein zu hoher Blutdruck. Die Gefäße platzen – vergleichbar einem Gartenschlauch, der ständig unter zu hohem Druck stand. Dabei kommt es zu einer Schädigung des Hirngewebes.